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„Wir sind laut, weil man uns die Rechte klaut!“

04 April 2014
Leichtes Format

Am 3.12. ist der „Internationale Tag für Menschen mit Behinderungen“. SelbstvertreterInnen machten vor dem Parlament einen Flashmob.

Am 3.12. 2013 wurde eine Demonstration angesetzt. Es wurde für die Rechte von Menschen mit  Benachteiligungen demonstriert. Mit Trillerpfeifen und Megafonen wurde auf die Rechtslage dieser Menschen aufmerksam gemacht. „Wir sind hier und wir sind laut weil man uns die Rechte klaut“, riefen sie durchs Megafon. Es ist sehr wichtig an so einer Demonstration teilzunehmen um etwas zu verbessern und zu verändern.

Bei einer Demonstration am 3.12.2013 um fünf Minuten vor 12:00 Uhr, die vorm Parlament stattfand, ging es darum, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten auch ihre Rechte haben. Wir demonstrierten vor dem Parlament, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten ebenfalls die gleichen Rechte haben wie alle Menschen sie haben und, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten nicht vernachlässigt werden sollten. Leider gibt es Menschen die das nicht in ihren Schädel reinkriegen und das macht mich wütend. „WIR SIND HIER UND WIR SIND LAUT, WEIL MAN UNS DIE RECHTE KLAUT!“, rief ein Mann, der auf der Treppe stand in sein Megafon und riefen dann die meisten mit.

Die Leute waren super laut und „verrückt“ und dann haben sich die Leute dort beim Parlament hingestellt und fotografiert. Und dann war dort eine Moderatorin, die Leuten Fragen gestellt hat – mit einer Kamera von Puls 4. Dann stand dort auf Plakaten: Gleiche Rechte für alle – Lohn, Pension & eigene Sozialversicherung. Es gab auch ein Europa Plakat.

Die Forderungen waren:

1. Wir fordern, dass die Menschen in Österreich MEHR INFORMATIONEN über Menschen mit Behinderungen bekommen!

2. Wir fordern, dass alle öffentlichen Informationen und Gebäude barrierefrei sind!

3. Wir fordern, dass es in Österreich genug Geld für persönliche Assistenz für ALLE Menschen mit Behinderungen gibt!

4. Wir fordern, dass Menschen mit Behinderungen selbst entscheiden WO und WIE sie wohnen!

5. Wir fordern für unsere Arbeit einen LOHN und das RECHT auf Pension!

6. Wir fordern INKLUSIVE BILDUNG vom Kindergarten bis zur Universität für Menschen mit Lernschwierigkeiten!

7. Wir fordern, dass es in ganz Österreich die GLEICHEN REGELUNGEN für alle Menschen mit Behinderungen gibt!

Diese Nachricht haben SelbstvertreterInnen der „Bürogruppe“ von Jugend am Werk mit dem Journalisten Heinz Wagner geschrieben. Heinz Wagner macht beim Kurier den „KiKu“ (Kinder-Kurier). Diese Nachricht ist die erste leicht geschriebene Nachricht von Menschen mit Lernschwierigkeiten und ist in Zusammenarbeit mit BMUKK und Kurier entstanden.

Wer ist Heinz Wagner?

Der Herr Heinz den habe ich in ORF 2 gesehen.

Es war ein Mann mit, der hatte lustige rote Haare und hat Ohrringe oben mit Peace-Zeichen –  dieses Zeichen bedeutet Frieden. Er hat lustige Geräusche gemacht. Heinz, der Lustige, hilft Leuten mit Behinderung und das ist wichtig. Der Herr Heinz, den habe ich schon zwei Mal bei ORF 2 gesehen.

Die Redakteurinnen: Sabine Bily, Julia Jirak, Amina Dawoudi, Maria Richtsfeld, Jasmin Neufingerl

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