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Wiener Wege zur Inklusion

09 Juli 2017
Leichtes Format

In Wien wird viel für die Inklusion von Menschen mit Behinderung getan.
vor wenigen Tagen wurden die Ergebnisse vom Projekt
„Wiener Wege zur Inklusion“ vorgestellt.

Vor einem Jahr begann das Projekt „Wiener Wege zur Inklusion“.
Dabei geht es darum, dass Menschen mit
und ohne Behinderung gemeinsam Ideen erarbeiten,
wie man besser zusammenleben und arbeiten kann.
Jetzt sind die Ergebnisse vorgestellt worden.

Diese 7 Bereiche wurden bearbeitet:
* Arbeit
* Partnerschaft
* Beratung
* Gewalt
* Inklusives Zusammenleben
* Öffentliche Verkehrsmittel
* Tagesstruktur

Zu 4 dieser Themen wird es neue Projekte vom „Fonds Soziales Wien“ (FSW)
und seinen Partner-Organisationen geben.
Der FSW fördert Projekte und Menschen,
die Unterstützung brauchen.
Mit der Inklusion will man erreichen,
dass Menschen mit Behinderung genauso
miteinbezogen werden wie Menschen ohne Behinderung.

Folgende Projekte werden Anfang 2018 starten:
* Die „Buddy“-App
Sie soll Menschen mit Behinderung das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtern.
Eine App ist ein Handyprogramm.

* „Zentrum der Möglichkeiten“
Es soll neue Möglichkeiten für Tagesstrukturen für Menschen mit Behinderung schaffen.

* „Inklusive Schnupper-WG“
In dieser Wohn-Gemeinschaft (WG) sollen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenwohnen.

* „Sonnenklar und Glücksbringer“
Bei diesem Projekt sollen spezielle Berater
und Betraterinnen helfen,
Konflikte zu vermeiden oder zu lösen.

Seit dem Jahr 2016 haben merh als 200 Menschen mit
und ohne Behinderung die Möglichkeit genutzt,
Ideen und Vorschläge zu sammeln und zu bearbeiten.
Die Sozial-Stadträtin Sandra Frauenberger
und der Geschäftsführer vom FSW, Peter Hacker,
haben allen Beteiligten gedankt.
Sie sind auch beide entschlossen, die Inklusion
von Menschen mit Behinderung in Wien voranzutreiben.
Sandra Frauenberger sagte außerdem, dass in Wien
das Einbeziehen von Menschen mit Behinderung
einen besonders hohen Stellenwert hat.

Peter Hacker sagte, niemand habe am Anfang gewusst,
ob das Projekt gelingen werde und ob die Betroffenen
zu den Arbeitsgruppen kommen werden.
„Die Leute sind nicht weggeblieben,
es sind immer mehr geworden.“
Das hat ihm gezeigt, wie wichtig es ist,
die Betroffenen immer einzubeziehen.
Sie werden auch in Zukunft bei der Entwicklung
von neuen Angeboten helfen.
Hacker sagte auch, dass das ein wichtiger Schritt ist,
um die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung
noch besser zu erfüllen.

DerLeiter von dem Projekt
Wiener Weg zur Inklusion, Robert Bacher, sagte,
dass es weiterhin regelmäßige Treffen geben wird,
an denen Menschen mit Behinderung teilnehmen können.
Damit wird sichergestellt, dass die neuen Projekte
sich so entwickeln, wie sie ursprünglich geplant waren.

Aus der Abteilung „einfache Sprache“ im Online-Kurier:
www.kurier.at/einfache-sprache

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