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#unten: Menschen erzählen darüber, wie es ist, arm zu sein

14 November 2018
Leichtes Format

In Österreich gibt es 434 000 arme Menschen, sagt die Caritas. Viele können ihre Wohnung im Winter nicht warm halten.

434 000 Menschen in Österreich
sind laut der Caritas arm.
208 000 Männer und Frauen in Österreich
können ihre Wohnung im Winter nicht warm halten.

Am stärksten davon betroffen,
sind Familien mit mehreren Kindern,
alleinerziehende Mütter
und Menschen mit Migrations-Hintergrund.
Menschen mit Migrations-Hintergrund,
haben Familien-Vorfahren aus dem Ausland
oder kommen selbst aus einem anderen Land.
Arme Leute fühlen sich oft unsicher.
Für sie ist arm sein, auch eine psychische Belastung.
Obdachlose fühlen sich oft von den Menschen ausgegrenzt
und ziehen sich von der Gesellschaft zurück.

Menschen berichten über ihre Erfahrungen
Der deutsche Journalist Christian Baron,
schrieb über die Diskriminierung,
von der er als Kind selbst betroffen war.
Diskriminierung heißt, dass Menschen besonders häufig,
zum Beispiel wegen ihrem Geschlecht, ihrer Hautfarbe,
ihrer Herkunft, ihrer Religion, wegen Armut
oder wegen ihrem Alter ausgegrenzt werden.

Früher ließ sogar ein Mitarbeiter vom Jugendamt
diskriminierende Sprüche über Barons Familie fallen.
Er sagte zum Beispiel, dass die Armen
selber daran Schuld sind, dass sie arm sind.
Christian Baron rief auch andere Menschen dazu auf,
unter dem Hashtag #unten, ihre Geschichten zu erzählen.

Ein Hashtag ist ein Stichwort, das zeigt,
dass ein Beitrag im Internet
zu einem bestimmten Thema gehört.
Er möchte damit die Diskriminierung öffentlich machen,
unter der arme Menschen täglich leiden.
Nach kurzer Zeit haben bereits Tausende Internet-Nutzer,
ihre schlechten Erfahrungen im Internet geteilt.
Jeder 7. Mensch in Österreich ist armutsgefährdet oder arm.
15 000 Menschen sind in Österreich obdachlos.
Das heißt, sie haben gar keine Wohnung.

Aus: kurier.at/einfache-sprache

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