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Neue Hoffnung für Schmetterlings­kin­der

07 Oktober 2017
Leichtes Format

Wissenschaftler aus Salzburg entwickelten eine Salbe zur Behandlung von Schmetterlingskindern.
Forscher erwarten, dass die Salbe bald zugelassen wird.

Schmetterlingskinder leiden unter einer Hautkrankheit,
bei der wichtige Bestandteile der Haut fehlen.
Das verursacht die Entstehung von Blasen auf der Haut.

Forscher aus Salzburg haben eine neue Behandlung dafür entwickelt.
Die neue Behandlung wirkt bei einer speziellen Art der Krankheit,
die man Simplex-Form nennt.
Die neue Behandlung wurde von dem Forscher
Johann Bauer in Salzburg entwickelt.

Ein Mitglied der Forschergruppe ist auf die Idee gekommen,
dass es schon ein zugelassenes Medikament gibt,
das auch Schmetterlingskindern helfen könnte.
Das Problem ist aber, dass es das Medikament
bisher nur in Form von Tabletten gibt.
Bei den Schmetterlingskindern muss
die Medizin direkt auf die Haut aufgetragen werden.

Johann Bauer hat sich angesehen, ob es möglich ist,
die Medizin in eine Creme zu mischen.
Es war tatsächlich möglich, eine solche Creme herzustellen.
Diese soll man auf die Haut auftragen.

Bei einer kleinen Untersuchung mit fünf Personen
zeigte die Creme gute Wirkung.
Die Forscher waren sehr vom Erfolg erstaunt.
Innerhalb von 2 Wochen verschwand ein Großteil der Blasen.
Überraschend war, dass die Blasen auch
ohne Behandlung nicht mehr gekommen sind.

Eine größere Studie wurde auch schon gemacht.
Die Ergebnisse wurden zur Veröffentlichung eingereicht.
Die Ergebnisse waren so gut, dass das Medikament schon
bei der Arzneimittel-Agentur in London angemeldet wurde.
Zurzeit läuft in Zusammenarbeit mit einer
Firma in Amerika eine weitere Untersuchung.
Damit will man erreichen, dass die neue Salbe zugelassen wird.
Die Forscher hoffen, dass alles gut geht und
sie die Zulassung so schnell wie möglich bekommen.

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