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In Wien eröffnete der erste vegane Sozialmarkt

11 Oktober 2017
Leichtes Format

Am 2. Oktober eröffnete der erste
vegane Sozialmarkt „Veganerie“ in Wien.

Im Jahr 2016 eröffnete Alexander Mühlhauser
den Sozialmarkt „Foodpoint Hernals“.
Dort können Menschen, die nicht viel Geld haben,
günstig Lebensmittel kaufen.

Seit 2. Oktober gibt es dort auch
den Sozialmarkt „Veganerie“.
Dort gibt es nur vegane Lebensmittel.
Veganer essen keine tierischen Lebensmittel.
Der KURIER hat ein Gespräch mit dem Gründer
Alexander Mühlhauser geführt.

Hier werden die wichtigsten Infos über den
neuen Sozialmarkt zusammengefasst.

Was ist ein „Sozialmarkt“?
Ein Sozialmarkt ist ein Geschäft
für Menschen, die nicht viel Geld haben.
Sie können sich oft keine Lebensmittel
kaufen, weil sie teuer sind.
Die Kunden in Sozialmärkten sind
zum Beispiel arbeitssuchend oder
studieren und haben daher wenig Geld.

Menschen, die schwer eine Arbeit finden,
können in diesem Sozialmarkt auch ein Praktikum machen.
Das Zeugnis, das sie nach dem Praktikum bekommen,
soll den Einstieg in die Arbeitswelt leichter machen.

Woher kommen die Lebensmittel,
die im Sozialmarkt verkauft werden?

Die Lebensmittel sind von 150 Wiener Supermärkten,
mit denen der Sozialmarkt zusammenarbeitet.
Es können auch Personen Lebensmittel, die nicht
gebraucht werden, in den Sozialmarkt bringen.
Diese Lebensmittel werden dann gratis hergegeben.

Was gibt es neues bei der „Veganerie“?
Der Bereich von den veganen Lebensmittel,
befindet sich im Café vom Sozialmarkt.
Der vegane Bereich hat einen eigenen Eingang.
Im neuen Bereich gibt es zum Beispiel veganen Käse
oder vegane Tiefkühl-Produkte.
Beim Mittagsbuffet wird es auch bald vegane Speisen geben.

Warum braucht Wien einen veganen Sozialmarkt?
Viele vegane Lebensmittel sind sehr teuer.
Obwohl die veganen Lebensmittel aus Pflanzen sind,
sind sie teurer als tierische Lebensmittel.

Wie entstand die Idee zum veganen Sozialmarkt?
Die Idee zu dem Sozialmarkt hatte
Alexander schon im Jahr 2014.
In dieser Zeit hat sich sein Leben verändert.
Er wollte wieder mitten im Leben sein
und ein Teil der Gesellschaft werden.

Er wollte das auch anderen Menschen ermöglichen.
Deshalb hat er den Verein „Start-Up“ gegründet.
Am Anfang haben sie Menschen beraten,
die Hilfe gebraucht haben.
Mit der Zeit ist der Verein immer größer geworden
und es sind viele neue Projekte dazugekommen.
Es sind zum Beispiel die beiden Sozialmärkte
im 17. und im 21. Bezirk entstanden.
Auch für die Zukunft gibt es schon Pläne.

Was plant Alexander Mühlhauser noch?
Alexander Mühlhauser sagte, dass sie schon mit der
Planung von einem Lieferservice begonnen haben.
Menschen, die nicht mehr gut gehen können
sollen mit Essen beliefert werden.
Denn auch sie haben das Recht
auf eine gesunde und günstige Ernährung.

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