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In schweren Situationen das Richtige denken

02 Februar 2016
Leichtes Format

Es gibt in Österreich 60.000 Rollstuhl-Fahrer.
Einige von ihnen waren früher Profi-Sportler.

In letzter Zeit gab es viele Unfälle von Profi-Sportlern.
Sie brauchen einen Rollstuhl, um sich fortbewegen zu können.
Es gibt viele Berichte darüber, wie es gelähmten Personen geht.

Gelähmte Personen können den ganzen oder einen Teil
von ihrem Körper nicht mehr bewegen.

Zum Beispiel die Stabhoch-Springerin Kira Grünberg.
Sie ist am 30. Juli 2015 gestürzt.
Sie hat sich schwer an der Wirbelsäule verletzt.
Daher braucht sie nun einen Rollstuhl, um sich fortzubewegen.

Der Ski-Sprung von Lukas Müller hat gezeigt,
wie schnell sich ein junges Leben ändern kann.
Er hat sich auch schwer verletzt.
Er hat noch ein Wenig Gefühl in den Beinen, kann aber nicht gehen.

Auch Klaus Klammer, der Bruder vom früheren Ski-Fahrer Franz Klammer,
ist gelähmt.
Er hatte im Jahr 1977 einen Ski-Unfall.

Diese Menschen hab nicht nur Probleme,
sich zu bewegen.
Sie müssen viele Sachen neu lernen:
Zum Beispiel selbst Zähne putzen oder sich selbst anziehen.
Sehr schwierig ist es mit dem Klo gehen oder mit dem Bedürfnis nach Sex.

Das Leben ändert sich sehr stark, aber es ist nicht vorbei.
Das sagt der Physiotherapeut Stefan.
Ein Physiotherapeut ist jemand, der Menschen hilft,
Bewegung wieder zu lernen.
Man spricht es aus: Füsioterapeut

Stefan sagt:
Der Weg ist steinig und hart.
Viele Patienten fangen erst an,
sich mit sich selbst und mit ihrem Körper zu beschäftigen.

Wichtig in so einer Lebens-Phase ist, positiv zu denken.
Sportler können das sehr gut:
Sie üben das bei jedem Wettbewerb.
Sportlern fällt es auch leichter, sich für eine Sache zu motivieren.
Sie können zum Beispiel eine Bewegung in Gedanken durchgehen.
Sie können sich das Ziel ihrer Arbeit vorstellen.
Vorteilhaft sind Gedanken wie: Ich kann es schaffen.
Zu denken: Es kann wieder werden, ist gut.

Eine wichtige Frage ist, ob es Hoffnung gibt,
dass Lähmung geheilt werden können.
Experten denken: Ja, in der Zukunft.
Es gibt viele Versuche in diesem Bereich,
aber es fehlen noch Erfolge.

Bericht von Kurt Eckl

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