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Falsches Weltbild durch amerikanische Fernseh-Serien

29 August 2016
Leichtes Format

Menschen, die viel Fernsehen schauen,
halten oft das, was sie sehen, für die Wirklichkeit.
In Österreich gibt es im Fernsehen auch
Serien aus Nord-Amerika.
Forscher der medizinischen Universität
Wien wollten wissen, wie sich das häufige
Anschauen solcher Serien auf die Menschen
auswirkt.

Forscher haben 322 Menschen befragt.
Das Ergebnis war, dass ein Teil der befragten
Menschen glaubte, dass es hier in Österreich
noch die Todesstrafe gibt.
Je häufiger diese Serien anschaut wurden, umso
häufiger waren sie dieser Meinung.

Die Serien beeinflussen nicht nur unsere
Einstellungen, sondern sie beeinflussen auch das
Wissen über unsere Gesetze.

Das überraschte auch Benedikt Till, den Chef
von der Studie.
Er sagt, dass die vielen amerikanischen Filme
und Fernseh-Serien im österreichischen
Fernsehen daran Schuld sind.

Seit es das Fernsehen gibt, erforschen Forscher,
wie sich das Weltbild der Menschen
verändert.
Schon in den 70er Jahren haben
Forscher gesagt:

Menschen, die viel fernsehen glauben, dass die Welt so ist,
wie sie im Fernsehen gezeigt wird.

Diese Vermutung hat sich bei Untersuchungen bestätigt.
Durch Krimi-Serien überschätzen Menschen, wie oft
es zu kriminellen Ereignissen kommt.

Benedikt Till fordert, dass man mit dem den Inhalten
von Fernseh-Serien kritisch umgehen soll.
In Schulen sollten die Schüler aufklärt werden, dass
die Welt im Fernsehen nicht „echt“ ist.
Und man sollte zwischen Serien auch einmal Nachrichten
schauen.

Bericht von Fanny Neumayer

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