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Die Zwei Seiten

16 Januar 2015
Leichtes Format

Beide Seiten des Paris Attentats beleuchtet

Die Seite der Satire
So um dies zu beleuchten zuerst einmal einige Worte, was eine Satire ist und was sie bezweckt. Satire entsteht nicht aus einer Ernsthaftigkeit, sondern es ist eine ironische Sicht auf ein Thema. So will sie auch gern genommen sein. Es ist keine Absicht dahinter, jemanden zu beleidigen, zu demütigen oder sonstig zu schaden. Man könnte also meinen, sie schreit förmlich, „Hey, nehmt mich und das Thema nicht so ernst. Locker, hey gönnt euch mal `ne andere Sicht auf die Welt.“

Die andere Seite
So jetzt ist also diese Seite klar und man könnte sagen: „Ha, ist ja nicht schlimm.“ Nun habe ich aber versprochen, auch die andere Seite zu erklären.
Es ist wie folgt. Es gibt Menschen, denen ihre Religion aus vielerlei Sicht – das dauert zu lang um das alles aufzuzählen – kurz sehr viel bedeutet. So viel, dass sie in einer Satire keinen Spaß drin sehen. Sie fühlen sich angegriffen und sehen es als Beleidigung des ganzen Volkes/der ganzen Gruppe.

 

Freiheit für Syrien und Protest gegen ISIS und Diktator Assad  Foto: Heinz Wagner

Freiheit für Syrien und Protest gegen ISIS und Diktator Assad
Foto: Heinz Wagner

Je suis Charlie!
Viele Menschen zeigen nun Flagge unter anderem mit dem Spruch „Je suis charlie“ („Ich bin Charlie“; Charlie Hebdo heißt das Satiremagazin, das angegriffen wurde) und erinnern so daran, was vor Kurzem in Paris geschehen ist. Es wurde das zur Tatsache was sich bisweilen keiner wirklich vorstellen konnte. Auf einen Verlag wurde ein Attentat verübt und Menschen ermordet.
Wann ist es geschehen. Es geschah an einem Mittwoch (7. Jänner).
Warum ist es geschehen? Was führte dazu?
Eine Satire. Momentan hört es sich schlicht an. Es gibt jedoch Menschen denen dies nicht gefällt, besonders dann wenn es um ihren Propheten geht, wie es hier der Fall war.
Ein kleiner Denkanstoß für alle Leserinnen und Leser sei noch hier beigefügt. Es ist im Grunde nichts schlecht an Überzeugung, Neugierde, Glaube und auch nicht daran, etwas zu leben. Der Mensch ist im Grunde neutral, es kommt darauf an, mit wem er sich umgibt und was er im Leben mitbekommt. Also eine Überzeugung schön und gut, es ist genauso prägend, was man vorlebt bzw. vorgelebt bekommt. Es ist im Grunde immer gut, für etwas einzustehen, wenn es sich dabei um Freiheit Glauben und Brüderlichkeit, Nächstenliebe, Barmherzigkeit und die Gemeinsamkeit dreht.
Es ist die Hoffnung da, dass es durch diese Solidarität zu einem Umdenken kommt und mehr Menschen das Miteinander dem Terror vorziehen.
Sabine Bily

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