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Bei einer Probe für das Stück „Pal, mein Bruder“

30 März 2018
Leichtes Format

Bericht vom Besuch einer Probe für das neue Tanztheater-Stück der Gruppe „Ich bin O.K.“

Eine Mitarbeiterin der Inklusiven Lehrredaktion
beim KURIER war bei einer Probe für das
Stück „Pal, mein Bruder“ der
Tanz-Gruppe „ICH BIN O.K.“.
Das Stück ist nicht erfunden, Pal und seine
Schwester Jasmeet haben die Geschichte
die getanzt wird, wirklich erlebt.

Die Lebensgeschichte

Die Familie Chopra kommt ursprünglich aus Indien.
Das erste Kind von der Familie ist Jasmeet.
Sie wollte eine berühmte Tänzerin werden.
Als ihr Bruder Pal geboren wurde,
kam eine schlimme Zeit auf die Familie zu.
Pal wurde mit Down Syndrom geboren.
Jasmeet liebt ihren Bruder sehr,
und kümmert sich sehr um ihn.
Außerdem gehören sie einer religiösen
Minderheit an.
Deswegen und weil der Bruder eine
Behinderung hat, wurde die Familie angefeindet.
Die Familie musste flüchten:
Jasmeet heiratete nach Afghanistan,
von wo sie mit ihrem Mann und den beiden
Kindern nach Österreich flüchten konnte.

Pal kam von Indien hierher.
Hier begannen sie zuerst ein glückliches Leben,
Pal konnte in verschiedenen Stücken tanzen.
Aber jetzt zittert die Familie, weil österreichische Ämter
Pal bei seinem Antrag auf Asyl Schwierigkeiten machen.

Über die Probe

Die Probe begann um 16 Uhr und
dauerte bis19.30 Uhr.
Es wurde viel besprochen und geübt,
wie die Tänzer und Tänzerinnen stehen und
sich bewegen sollen und wie der Ablauf
einzelner Szenen sein wird.
Die Mitwirkenden

Die Tänzer und Tänzerinnen bei dem Stück heißen:
Pal Singh Chopra, Jasmeet Kaur Lamba,
Johanna Ortmayr, Alexander Stuchlik
Niklas Kern und Marina Rützler

Die Tanzschritte haben sich
Hana Zanin Pauknerova und Attila Zanin ausgedacht.

Für den Ablauf des ganzen Stückes ist Verena Kiegerl zuständig.

Bei dem Theater-Stück gibt es auch eine Live Musik.
Die Musikerin und der Musiker heißen:
Amita Lugger und Depp Singh.

Meine Eindrücke

Ich fand die Probe sehr interessant und spannend.
Als ich einen Teil davon gehört habe, was Pal
miterleben musste, sind mir die Tränen
gekommen und auch am Ende
der Probe für das Stück war eine traurige Stimmung.

Ich persönlich finde es auch sehr interessant,
wie aus einer Idee am Ende ein ganzes
Stück entsteht.

Bericht: Antonia Bögner

Wann und wo ist das Stück zu sehen?

Termine im Theaterhaus Dschungel Wien:
1070, MuseumsQuartier

Donnerstag 12. April um 19.00 Uhr
Freitag 13. April um 11 Uhr
Samstag 14. April um 19 Uhr
Montag 16. April um 11 Uhr
Dienstag 17. April um 11 Uhr und um 19 Uhr
Mittwoch 18. April um 11 Uhr

Telefon: (01) 522 07 20-20
www.dschungelwien.at

Infos zur Tanztheatergrupe: http://www.ichbinok.at/

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